Ein kleiner Schritt für die Welt des Theaters
Ein großer Schritt für die Familientradition des Richter´schen Marionettenspiels

Schon seit vielen Generationen waren die Richters als wandernde Marionettenkünstler unterwegs. Sie präsentierten ihre Aufführungen in früheren Jahrhunderten auf dem Lande und in den Städten und Höfen der Fürsten. Dabei hatten die sog. „landfahrenden“ Puppenspieler aber auch immer ein Stammhaus, in welchem sich die weit verstreut agierenden Mitglieder der Familien im Winterquartier wieder trafen.

Im Gegensatz zu früheren Generationen, in denen die Kinder dem Lebensrhythmus der Eltern folgten, um später einmal selbst Marionettentheater zu spielen, zeitigte die Tatsache der Ansässigkeit der Richters in Hanau Folgen, die anfangs unterschätzt worden waren. Hatten die Marionettenspielerkinder in früheren Generation oft nur die klassische Volksschulbildung, die sie in sechs Jahren in bis zu 300 verschiedene Schulen führte, eröffneten sich der neuen Generation viele Möglichkeiten der schulischen und beruflichen Bildung. So verzögerte sich die Übergabe des Theaterbetriebes von einer Generation zur nächsten bis ins neue Jahrtausend.

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Seit 2010 leitet Roland Richter in neunter Generation das Marionettentheater. Unter ihm haben sich neue Schwerpunkte in der Gestaltung und Ausführung des Theaters entwickelt. Das „klassische Theater“ hat sich unter seiner Leitung weiterentwickelt. Es wurden neue Stücke geschrieben und Konzepte geschaffen. Dabei wurden aber die Leitlinien des Richter´schen Spiels mit den hölzernen Protagonisten bewahrt.

Seit Oktober 2015 wohnen Tochter Fiona & Roland Richter in Bad Nauheim und haben dort nach fast 300 Jahren ununterbrochener Tätigkeit ihrer Vorfahren als Marionettenspieler ein festes Haus in Form eines Zimmertheaters geschaffen. So versucht Roland Richter durch generationsübergreifendes Denken der 10ten Generation die Fäden der Figuren in die Hände zu legen.

Die hölzernen Einzelstücke sind allesamt Meisterwerke aus der Werkstatt von Barbara & Günter Weinhold aus Berlin. Die Bühne ist ein weltweit einzigartiges Einzelstück und wurde in jahrelanger Arbeit eigens für die Erfordernisse der Richter´schen Bühne angefertigt.

Kommen Sie zu uns „nach Hause“ und fühlen Sie sich wie daheim, während Fiona & Roland Richter auf der Bühne zur Höchstform auflaufen. Großes Theater in familiärer Atmosphäre! Wir freuen uns auf ihren Besuch.

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Im Namen des Vaters

Im Namen des Vaters

Philosophisches Drama

Tradition ergibt nur dann einen Sinn, wenn sie als kreativer Prozess der Aneignung verstanden wird! In einen tiefgründigen Gespräch mit seinem verstorbenen Vater führt Roland Richter in seinem Debüt als Schauspieler sein Publikum tief in die Geheimnisse der Figurentheater-Szene ein. Kein Seelenstriptease, sondern ein mutiger Blick auf das Ganze. Wenn Sie sich vor Lachen auf die Schenkel klopfen wollen: Gehen Sie woanders hin! Bewegende und zum Nachdenken inspirierende Momente werden garantiert. Ab 18 Jahren

Theater paradox

Theater paradox

Philosophisches Drama

Können wir einem Menschen seine vielschichtige Lebenserfahrung ansehen? Wohl eher nicht, meint Roland Richter und lädt sein Publikum zu einem komplett neuen Theater-Experiment ein. Theater paradox bedeutet, dass das Publikum jeweils pro Zuschauer/-in einen Zettel abgibt, auf welchem ein Wort oder ein ganzer Satz stehen soll. Aus diesem Begriff wird Roland Richter eine Kurzgeschichte kreieren, die humoristisch, tragisch oder abstrakt sein wird. Die Brisanz liegt darin, dass versichert wird, dass jede Geschichte der Wahrheit entspricht! Ab 16 Jahren.

Zwei, die sich gefunden haben

Zwei, die sich gefunden haben

Komödie mit Tiefgang

In einem dunklen Keller – wohl der Weg zur Hölle – treffen Heinrich VIII. von England und John Sinclair (gespielt von Roland Richter) aufeinander und fragen sich, warum sie das Schicksal ausgerechnet hier zusammengebracht hat. Nach einer kurzen Phase der Annäherung plaudern die beiden Männer munter drauflos, über die „gute alte Zeit“, als Männer noch wahre Macht hatten und Frauen ihr Leben meistens als Untergebene der Patriarchen fristen mussten. Im Spannungsfeld zwischen exakter geschichtlicher Information und ins Groteske abdriftender Komik kommen der Monarch und Sinclair sich näher.

Drei kleine philosophische Stücke

Drei kleine philosophische Stücke

Philosophie

Kann man es wagen, das Höhlengleichnis von Platon, in welchem verdeutlicht wird, dass der Sinn und die Notwendigkeit des philosophischen Bildungswegs, immer als ein Befreiungsprozess verstanden werden muss, den Siddhartha von Hermann Hesse, der einen Suchendem erst zu einem Brahmanen, dann zu einem Samana und am Ende zu einem Asketen und Bettler werden lässt und die Vorstellungen eines völlig unbekannten Berbers, der seit 30 Jahren auf der Straße übernachtet und seine ganz eigenen Ideen zu einem idealen Staat entwickelt hat, nacheinander auf die Bühne zu bringen? Es geht, meint Roland Richter und wird versuchen, den Beweis zu erbringen.

Ein Leben – Drei Perspektiven

Ein Leben – Drei Perspektiven

Philosophisches Drama

Mindestens 30 denkende und 40 fühlende Jahre seines Lebens hat sich Roland Richter mit den Strukturen der Gesellschaften auf der Welt beschäftigt. Dieses Wissen um die verborgenen Zusammenhänge des Seins führt er seinem Publikum im Rahmen eines 85 minütigen Spiels mit seinen Marionetten vor. Ein gewagter, mutiger Blick auf das Ganze und ein Stück von ungeheurer Wucht und Eindringlichkeit, das niemanden unberührt lässt. Wer leichte Puppenspielkost sucht, wird hier nicht bedient.

Der Faust Versuch

Der Faust Versuch

Komödie

Die modernen Marionetten stehen vor der schwierigen Aufgabe, den Urfaust zu inszenieren, ohne dass für dieses große Vorhaben die richtigen Figuren und Kulissen zur Verfügung stehen würden. Da wird er Jakob Grimm mal schnell zum Oberteufel Pluto umfunktioniert, den Job des Seelenschiffers Charon übernimmt eine jugendliche Göre und zu allem Überfluss ist der zweite der Grimm Brüder, der Wilhelm, auch noch ständig angetrunken. Ein heiteres Spektakel nicht ganz ohne Sinn und Verstand.

Theater paradox

Theater paradox

Philosophisches Drama

Können wir einem Menschen seine vielschichtige Lebenserfahrung ansehen? Wohl eher nicht, meint Roland Richter und lädt sein Publikum zu einem komplett neuen Theater-Experiment ein. Theater paradox bedeutet, dass das Publikum jeweils pro Zuschauer/-in einen Zettel abgibt, auf welchem ein Wort oder ein ganzer Satz stehen soll. Aus diesem Begriff wird Roland Richter eine Kurzgeschichte kreieren, die humoristisch, tragisch oder abstrakt sein wird. Die Brisanz liegt darin, dass versichert wird, dass jede Geschichte der Wahrheit entspricht! Ab 16 Jahren.

Ein orientalisches Weihnachtsmärchen (Miniaturentheater)

Ein orientalisches Weihnachtsmärchen (Miniaturentheater)

Märchen

Ali wird an seinem Geburtstag, kurz vor dem Heiligen Abend in einer unbekannten Stadt im Orient, zum ersten Mal von seinem Onkel mit in die große Stadt genommen. Dort trifft er auf Menschen aus aller Herren Länder und bemerkt dabei, dass er bisher in einer Welt lebte, in der nichts in Frage gestellt werden durfte. Er stöbert in den Straßen herum und entdeckt in einer Seitengasse einen alten Mann, der sich offensichtlich verlaufen hat. Ali beschließt, dem Alten zu folgen und lernt so die Nöte der Menschen kennen. Ein ungewöhnliches Theaterstück mit den kleinsten Marionetten der Welt in betörend schönen Kulissen.

Weihnachten mit Elfen und Wassernixen

Weihnachten mit Elfen und Wassernixen

Komödie

Die Welt der Elfen ist im Aufruhr! Kurz vor Weihnachten gibt es ganz offensichtlich nur noch drei männliche Elfen: den flugunfähigen Bernie, den alten Griffel und den jungen, aber verrückten Ratzi. Wohin sind bloß die Elfenfrauen verschwunden? Da taucht ganz unvermutet die Wassernixe Elfi auf und das Leben der drei Freunde gerät aus der Bahn. Wird bis zum Weihnachtsfest alles wieder in Ordnung sein? Wer weiß das schon? Gespielt mit den wundervollen Maximiliane Marionetten auf der Bühne des Zimmertheaters. Ab 10 Jahren

Weihnachten mit Elfen und Wassernixen

Weihnachten mit Elfen und Wassernixen

Komödie

Die Welt der Elfen ist im Aufruhr! Kurz vor Weihnachten gibt es ganz offensichtlich nur noch drei männliche Elfen: den flugunfähigen Bernie, den alten Griffel und den jungen, aber verrückten Ratzi. Wohin sind bloß die Elfenfrauen verschwunden? Da taucht ganz unvermutet die Wassernixe Elfi auf und das Leben der drei Freunde gerät aus der Bahn. Wird bis zum Weihnachtsfest alles wieder in Ordnung sein? Wer weiß das schon? Gespielt mit den wundervollen Maximiliane Marionetten auf der Bühne des Zimmertheaters. Ab 10 Jahren